Die Verwendung von FiReP® GFK-Gebirgsankern im Bergbau nimmt von Jahr zu Jahr zu und GFK-Ankerausbau entwickelt sich zum meistgebräuchlichsten Ausbau in der weltweiten Bergbau-Industrie. Mit Einführung der FiReP® GFK-Gebirgsanker-Systeme hat sich die Akzeptanz von GFK-Ankern in einer Weise entwickelt, dass neue Anwendungen erst ermöglicht wurden. Heute werden die allermeisten GFK-Anker im weltweiten Steinkohlenbergbau verwendet, weil sie den erforderlichen Ausbau gewährleisten und dieser leicht maschinell geschnitten werden kann, ohne die Gewinnung z. B. von Kohle dabei zu behindern.
Zeschneidbare Gebirgsanker und Felsnägel wurden lange Zeit auch aus Bongossi-Holz, aus Kombinationen aus Holz und GFK und aus GFK und Stahl verwendet, gelegentlich wurden auch in Formen hergestellte Kunststoffanker verwendet. Für alle diese Varianten wurden in der Vergangenheit für die Schneidbarkeit Festigkeitseinschränkungen akzeptiert, geringere Verfügbarkeit diverser Abmessungen und schwache Ankerkopfausführungen. Vormals boten die Weidmann GFK-Anker und heute bieten besonders die weiter entwickelte FiReP® GFK-Ankertechnik ein voll entwickeltes Produktprogramm an GFK-Ankersystemen, welche sehr gut an die modernen Vortriebs- und Abbauverfahren sowie Gewinnungstechniken angepasst sind. Alle Anker und Zubehörteile werden aus GFK und nur bedarfswesie aus reinem Kunststoff oder aus Stahl gefertigt, da FiReP® GFK-Anker und heute auch FiReP® GFK-Zubehör ohne Kompromisse für die Notwendigkeiten der Vortriebs- bzw. Gewinnungstechniken geeignet ist. Hohe Zugfestigkeit und Nutzlast, leichte Handhabung, Anwendbarkeit auch in räumlich sehr beengten Verhältnissen, geringes Eigengewicht, versiegelte Produktoberflächen, die keine Hautirritationen verursachen und viele weitere Eigenschaften und Vorteile eröffnen für FiReP® GFK-Anker und Produktgruppen einen ökonomischen, sicherheitlichen und nutzerfreundlichen Standard.
Grundsätzlich können GFK-Artikel allgemein und Gebirgsanker durch Transport und Handhabung elektrostatisch aufgeladen werden, wodurch eine plötzliche Entladung und gefährliche Funkenbildung ausgelöst werden kann. FiReP® GFK-Gebirgsankersysteme werden mit einem speziellen Antistatik-Coating behandelt, welches den elektrischen Leitwiderstand an der Oberfläche soweit reduziert, dass eine Aufladung nicht mehr möglich ist.
Seit alle Zubehörteile der FiReP® GFK-Ankersysteme auch aus speziellen GFK-Materialien hergestellt werden, wird die auf Förderbändern zu transportierende Kohle sowie das Nebengestein nicht mit schädigenden Reststücken weggeschnittener Anker oder Metallteilen verunreinigt, welche die Förderbänder aber auch den Aufbereitungsprozess und -anlagen beschädigen könnten.
FiReP® GFK-Ankersysteme sind korrosionsbeständig und können daher auch in langlebigen Strecken und Hohlräumen dauerhaft im Einsatz bleiben, ohne korrodierte Stahlanker regelmäßig erneuern zu müssen. Die aggressiven Umwelteinflüsse z. B. durch Bergwässer beeinträchtigen die Nutzungs- und Lebensdauer von GFK-Ankern nicht.
FiReP® GFK-Anker haben nur etwa 25% des Eigengewichtes von vergleichbaren Stahlankern, was Transport und Handling vereinfacht und Kosten spart. Wegen all der positiven Eigenschaften wurden FiReP® GFK-Gebirgsanker als erste im englischen Steinkohlenbergbau zertifiziert. Das System wird auch im deutschen Steinkohlenbergbau seit über 22 Jahren erfolgreich in großer Stückzahl und seit einigen Jahren in einer Reihe weiterer europäischer Bergbaubetriebe zur Ortsbrustsicherung eingesetzt.